Krakkh. Erscheinungen m Hirn re. *73
Eöertdas. 3. 12» — enthalten.
Der gewöhnlichste Aufenthaltsort des Wassers, zwi- schm den Häuten des Gehirns ist zwischen der festen Hirnhaut und der Gefäßhaitt. In diesem Falle ergießt sich das Wasser gewöhnlich in kleinen abgesonderten Portionen zwischen diese beyden Häute und zu anderen Zeiten ergießt es sich über eine große Fläche. Betracht tetman die Flüssigkeit durch die Spinnwebenhaut/ so erscheint sie gewöhnlich wie eine dünne Gallerte, aber sie ist immer flüssig und gleicht dem Dlurwasser. Die Blutgefäße der Gefäßhaut sind gemeiniglich in solchen Fällen mehr von Blut ausgedehnt als gewöhnlich/ doch ist das nicht immer der Fall. Die Spinnwebenhaut ist meistens dicker als gewöhnlich und- hat einen gewissen Grad von Undurchsichtigkeit. Bisweilen ist in den Höhlen des Gehirns etwas mehr Wasser als gewöhnlich enthalten , bisweilen aber auch nur die gewöhnliche Menge. Nicht selten ist in solchen Fällen mehr oder weniger Wasser in der Wirbelsäule enthalten, aber dieß findet nur dann statt/ wenn die Quantität des zwischen der Spinnweben- und Gefäßhaut enthaltenen Wassers beträchtlich ist. — Man findet Fälle u. s. w»
Ebendas. Z. 37.— Erwachsenen. 871 )
1 S. 2Ö0. Z. 2. — werde n.
Luft zwischen den Hirnhäuten und in seinen Höhlen.
Bisweilen will man Lust, in beträchtlicher Ansammlung, zwischen den Häuten des Gehirns und auch in feinen Höhlen gesehen haben. Ich erinnere mich nicht, eine von diesen krankhaften Erscheinungen beobachtet zu haben, und ich glaube daher, daß sie außerordentlich selten sind. *)
87 ») In den Hirnhöhlen eines Zvjahrigen Mannes, sechs
Unz«N. Metzger Biga Obs. p. 12.
*) S, Portals Anatomie Medicale ^ T^jm. IV. p. ?o U. 7 J *