iZ2 Vierzehntes Kapitel.^ Kvankh. Erschein, rc.

Natur der. Krankheit keine.Gewißheit verschaffen, bis wir die Theile nach dem Tode untersuchen. Liegt der Auswuchs nahe am Blasenhalse, dann wird das Harm lassen'mehr oder weniger erschwert seyn. In anderen Fallen geht der Urin in kurzen Zwischenräumen ab, der Kranke fühlt Drang ihn zu lassen und preßt, wenn auch wenig oder gar keiner m der Blase enthalten ist. 0ft ist der Urin mit 'Blut gefärbt. Aber diese Sympto­me sind auch anderen. Krankheiten gemein und geben daher für sich allem keine Hinreichenden Merkmale, die Krankheit zu erkennen.

Die Zufalle, welche einen in der Blase sich bilden­den Polypen begleiten, sind mir unbekannt; wahrschein­lich sind sie aber die nämlichen, wie- bey den schwammi­gen Auswüchsen der Blase.

Die Zufalle, welche Steine m der Harnblase be­gleiten , sind wohl bekannt. Es ist eine unangenehme Empfindung an der Mündung der Harnröhre nach dem Urinlassen oder nach Leidesbewegung zugegen. Ist der Stein groß, so fühlt der Kranke gewöhnlich einen stumpfen Schmerz am Blasenhalse, er muß öfter Urin lassen, und, dieser geht meistens nur tropfenweise ab oder sein Strom wird plötzlich unterbrochen. Der Urin setzt viel schleimigen Bodensatz ob, welcher durch die von dem Steine zu vermehrter Absonderung gereizten Schleimdrüsen des Blasenhalses erzeugt wird. Auch ist der Urin mitunter mit Blut , das aus einigen klei­nen, durch die rauhen Wände des Steins verletzten Blutgefäße kommt, gefärbt, und dieß ereignet sich meistens nach stoßender Bewegung. . In Folge der Ver­bindung Des Mastdarms mit der Blase und.der zwischen ihren respectiven Functionen statt findenden Sympathie, gesellt sich auch Stuhlzwang hinzu.

... Ist die steinige Materre weich und dem Mörtel

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