Krankh. Erscheinungen an den Nieren rc. iii
angefüllt als gewöhnlich und bildeten ein sehr schönes Gefäßnetz. Die ganze Substanz der Nieren war gefäßreicher als. im gesunden Zustande und näherte sich sehr dem Entzündungszustande. In beyden war eine kleine Quantität einer weißlichen Flüssigkeit befindlich, die etwas dem Eiter glich; übrigens war kein Zeichen von Eiterung vorhanden. Die Arterie, die Vene, die Saugadern und die Nerven beyder Nieren waren im natürlichen Zustande. Ich untersuchte zu gleicher Zeit sorgfältig die Leber, weil Einige der Meinung gewesen sind, daß sie die Hauptquelle dieser Krankheit seyn möchte, aber ich fand sie vollkommen gesund. Auch der Magen und die Darme wurden genau untersucht, aber auch hier fand sich nichts Widernatürliches.
Sehr weiche Nieren.
S. 163. Z. 26. — dreymal, aber in geringe rem Grade.
Wasserblasen der Nieren. 34J )
O. 164. Z. 13. — liegt; bisweilen sind sie zahlreicher; diese Wasserblasen u. s. w.
Ebendas. Z. 20. — eingeschlossen; 243 ) v Ebendas. Z. 22. — Körper. 244 )
Lg2) Baill. Engrav. Fase. 6. Plate VIT. fig. l. Genuine Hydatid. auf der äußeren Flache, fig. 2. Eben die Niere durchschnitten.
L 4 z) In den Engrav. Fase. 6. Plate VII. lig. 3. bildet Bailli& doch einen Hvdatis der Niere ab, in der mehrere Kleinere , und in einer der Kleineren Kg. 4. wieder noch Kleinere. Spurious liydatids kommen öfter als die gemüne vor, sitzen blos auf der Oberfläche der Niere, bestehen aus einer feinen, durchsichtigen Membran, haben keine Kraft kleinere Hydatiden zu erzeugen, gehen auch nicht durch die Harnleiter ab, wie die genumen thun. Engr. Fase. 6. Plate VIII. fig. 1.
L44) Man fand Wasserblasen in der Niere an einem Stiel hangen und im Harnleiter derselben Seite mehrere solcher Wasserblasen, die sich von jenen abgelöst zu haben schienen. Tratte des Maladies des Voies urinaires, par
P. J\ Desault publia par Xav, Biehai* Paris. r/KZ,
tz. 207. ' -