20 Drittes Myitel.
Die Zeichens welche der Bildung bvn Hydatiden in der Höhle des Herzbeutels folgen, sind nicht genau bekannt; aber man kan» annehmen, daß sie von denen der Herzbeutelwassersucht nicht sehr verschieden seyn werden» In einem Falle, den Morgagni ansührt, war der Kranke zu Ohnmächten geneigt.
War ein Theil des Herzens in erdige oder knöchern ne Substanz verwandelt, so hat man in einigen Fällen keine krankhaften Zeichen bemerkt, in andern dagegen Herzklopfen und beschwerliche Respiration. *)
Drittes Kapitel.
Kränkliche Erscheinungen in der Höhle der Brust. s3 )
Entzündung.
S. so. Z. 5. — verbreiten. Verschiedene Einwohner dieses Landes setzen, vermöge der herrschen- den Mode, ihre Brust sehr dem Einfluß des kalten und wechselnden Climas aus, weßhalb sich das Blut mehr nach innen in die kleinen Gefäße Des Brustfells zurück; zieht. Aus dieser Ursache ist wahrscheinlich das Brustfell zur Entzündung geneigter als irgend u. s. w.
Verwachsungen (der Eingeweide) in der Brusthöhle.
S. Zi. Z. 17. — Die Ribbeu/den Raum zwischen den Ribben und die convexe Flache des Zwerchfells überzieht, finden sich u. s. w.
achtung machte. Mehrere Erfahrungen, die seit einigen Jahren gemacht worden, haben sie bestätigt, so daß sie jetzt als patho- logisches Factum angesehen werden kann.
*) Wer wehr über diesen wichtigen Gegenstand zu wissen wünscht, der vergleiche <'o^r.-r'.5a^t§ vortreffliches Werk über die Herzkrankheiten.
23 ) CorneL Jac. van der Bosch Anatomia systematis 16- apirationi > imerviemis pathologica, Harlem. i£o2. ßf. 4*