Kränkliche Erscheinungen üm Herzen. 19

aber alle' Beobachtungen nicht im Stande, uns mit einiger Genauigkeit zu belehren, welche Art von Ktapr pen leidet.

Die Symptome, die man ausgezeichnet hat, als begleitend eine allmahlige Blukergießung in den Herz? heutet, sind: ein hoher Grad von Schwäche; Schwie­rigkeit zu athmen; große Angst und Oppression; stum­pfer Schmerz und Gefühl von Schwere unter dem Brust­bein. Dazu.gesellt, sich kalter,, klebriger Schweiß über den ganzen Körper.

Die Erweiterung des Herzens ist von Herzklopfen begleitet. Man kann dieß nicht nur fühlen, , wenn Man die Hand auf die linke Seite legt, sondern öfters auch durch das Auge entdecken, ja sogar dann, wenn die Brust durch die gewöhnliche Kleidung bedeckt ist. In einem oder zwey Fällen fand ich den Puls aut)eeHattd ungewöhnlich stark, gewöhnlich ist er aber schwach.und unregelmäßig. Da die Muskelwande des Herzens ge­wöhnlich in Verhältniß der erweiterten Stellen feiner Höhle dünne sind, so hat auch das Her; nur geringe Gewalt, eine größere Masse von Blut in die entfern­teren Zweige des Arteriensystems zu treiben. Zuweilen ist große Beschwerde beym Athmen zugegen und Wan­gen und Lippen sind purpurfarben. Diese Farbe ist zu mancher Zeit dunkler als zur andern, je nachdem das Blut mit mehr oder weniger Schwierigkeit durch die Lungen circulirt. Die Ursachen, welche krankhafte Vergrößerung des Herzens hervorbringen, sind wahr­scheinlich noch nicht alle entdeckt. Die Hauptursache ist Verknöcherung oder Verdickung einiger seiner Klappen. In einigen Fällen war Rheumatism die Ursache. *)

*) Dr. Pitcaim hat dieses einiq.emale beobachtet und nmß « der erste angesehen werden, welcher diese wichtige '-oeob-

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