IV

Vorrede.

Falsches gkebt. An Bogenzahl würde eine solche Zeichenlehre freilich leicht durch manche andere über­wogen werden, ob aber auch an innerem Gehalt, dieß möchte sehr zu bezweifeln seyu.

Durch die Bereitwilligkeit des Hrn. Geh. Rath v. Sömmerring bin ich in den Stand gesetzt worden, aus seinem Handexemplar die von ihm seit dem Jahre 1794 gesammelte Literatur und seine eigenen schätzbaren Bemerkungen, auch diesem An­hänge einzuschalten, wofür ich ihm hier öffentlich den verbindlichsten Dank abstatte. Wie viel das Werk auch dadurch gewonnen habe, leuchtet auf den ersten Blick ein, und, so geringe auch mein Verdienst bey der Herausgabe dieses Anhangs ist, so glaube ich mir doch durch meine Vermittelung bey diesem Geschäfte, Anspruch auf einigen Dank des ärztlichen Publikums erworben zu haben.

Lieber wäre es mir gewesen, den ganzen Anhang in einer neuen Auflage dem Werke selbst einverleiben zu können und dadurch dem Leser das verdrießliche Nachschlagen zu ersparen, allein die noch vorrakhige Anzahl von Exemplaren gestattete es der Verlags- Handlung nicht, eine solche neue Auflage zu veran­stalten. Hoffentlich wird ja jeder Leser einen Theil feiner Bequemlichkeit dem Besitze so schätzbarer Zu­sätze gern aufopfern.

Hildburghausen im Iuny

Or. Carl Hohnbaum.