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Vorrede.

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mehr man auch in Teutschland den Werth Ach­ter Erfahrung in der Mcdicin wieder schätzen zu ler­nen ansängt, desto mehr müssen Schriften in diesem Geiste verfaßt, in der Meinung des ärztlichen Publi» cums gewinnen. Es giebk aber in der neueren medi- cinischen Literatur nur wenige Werke, welche mit solcher Wahrheitsliebe, mrt solchem acht praktischen Talent verfaßt sind und uns die sinnlich wahrnehm­baren Erscheinungen am kranken Wrenschen mit sol­cher Treue, ja ich möchte sagen, mit solcher Ge­wissenhaftigkeit vor Augen stellen, als B a i l l i e 6 Anatomie des krankhaften Baues. Es würde überflüssig feyn, zum Lobe dieses Werkes mehr hinzu zu fügen, da es bereits auch bey uns ein unentbehrliches Hülfsmitiel für jeden wahren Zer­gliederer und Arzt geworden ist, und es bedarf daher wohl keiner Entschuldigung, wenn ich hier dem ärzt­lichen Publicum die Zusätze und Verbesserungen de6 Verfassers, wie sie in der zu London im Jahre 1Z13 erschienenen, fünften Originalausgabe enthalten sind, in einem besonderen Anhänge in die Hände gebe.

Besonders wichtig scheint mir die Zugabe der Zeichen zu jedem Kapitel. Auch hier bewährt sich dre ächte Beobachmngsknnst und Wahrheitsliebe des Verfassers, der lieber zu wenig, als Halbwahres oder

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