r6z Vker und zwanzigstes Kapitel.

XI. Die Falle, wo man das Hirn in einen Stein oder in einen Knochen verwandelt gesehen haben will, waren wohl nichts anders als Knochengeschwülste des Hirnsche- dels. __ So ist wenigstens der Fall beschaffen von einem Ochsen, den man zu Dresden aufhebt, und den Pit- schel 5 7 5 ) beschreibt. Diese Knochenmasse ist wegen ihrer Dichtigkeit schwer und hart; zeigt aber doch übrigens nichts steinärtiges. 5 7 6 )

XII. Im Adergeflechte fand ich ebenfalls erdige Cou- kremente.

Xill. Mau fand das Mark des großen Hirns, des kleinen Hirns, und alle Nervenpaare zusammengezogcn; doch schien die graue Substanz im großen Hirn und kleinen Hirn gesund. Die Person hatte vermuthlich an Bleykolik gelitten. * 7 7 )

XIV. In einem lange epileptisch gewesenen vierzig­jährigen Manne fand ich die Hirnmasse schlaffer und doch zaber als gewöhnlich.

57?) 2 « seinen anatormsch chirurgischen Anmerkungen. Dres­den 1784. Ein gleiches Stück wird auch in den lVlemoi-. res de lAcademie des Sciences, ä Paris 1705. beschrieben.

576) Siehe Hmller Elementa Phyfiologiae. Libr. X. Se&ion. I, den letzten §. und Morgagni de Sedibus et Cauflis Mor- borum. Epiltol. V. Articul, 12.

577) Siehe die Medical Tianfafiions London. Volume I. Seite 4SS*

Senckenb. med. Institut

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