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Krankh. Erschein, am Hirn u. seln.Membranen. 267

HI. Walter fand ein Sternchen (Lapillus) oder ein erdiges hartes Conkrement von vier Linien nahe am Sichel­sortsatze der festen Hirnhaut. s68 )

IV. Man fand zwischen der schleimförmigen Haut und der Gefäßhaut des Hirns eine Gallert in Personen, die am Kindbettfieber starben.

V. Ich besitze ein großes Knochenstückchen von der Größe einer Linse, das ich selbst in der Gefaßhaut deS Zwirns fand. Dieß scheint mir selten, ungeachtet Hal­ler 5<59 ) und Sandifort^o) Falle davon anführen.

VI. Man fand die Arterien der festen Hirnhaut aneurysmatisch bis zur Höhle eines Taubeneys ausge­dehnt. 5 7 r ) Malacarne sah zweymal die Arterien des Rückenmarks zur Größe einer Erbse aneurysmatisch aus­gedehnt.

VII. Cruikshank fand Verknöcherungen im Ader­gesiechte.

VIII. Man fand einen blutigen Absceß in der Gegend des hintern Horns der Hirnhöhle, 5 7 2 )

IX. Salzmann vermißte in einer epileptischen Frau die Feuchtigkeit in den Hirnhöhlen. 5 7 3 )

X. Man will auch fettartige Geschwülste (Zregromara) im Hirne gefunden haben, s74 ) Allein ich, für meinen Theil, fand niemals irgendwo innerhalb der menschlichen Hirnschaale etwas fettahnliches.

568) Siehe seine Obfervationes anatomicae. Berolini 1775. Seite XLII. Obfervatio III.

569) De Corporis Humani Fabrica, jm achten Bande, Seite 33.

570) In seinen Obfervationibus anatomico pathologicis , im dritten Buche.

571) Siehe Bertrandi in Malacarne s EncefaJotomia, Seite 68.

572) Siehe Treikler Au&uarium ad Helminthologiam. Lipfiae 1793. auf der ersten Tafel, littera p.

573) Siehe desselben Obfervata anatomica. Argentorari 1669. 1:. Seite 49.

574) Siehe Sandifort Obfervationes anatomico pathologicae, im ersten Buche, Seite 120.