KrankhErscheln.a.d.Luß.welbl.Geschlech<sthei'l. 243
Zusätze-
I. Man sah die Nymphen noch ein paar mal abgetheilt, ^ so, daß drey auf jeder Seite zu seyn schienen . 5 ° 7 )
II. Ich fand in einer Schaamlefze einen Gang von em paar Zoll Lange, aus dem eine stinkende Materie, aller Rein- lichkeit des Frauenzimmers ungeachtet, floß. Als ich die- ^ sen fistulösen Gang aufschnktt, fand ich im Grunde deffel- ben, ein abgebrochenes Stück einer Bongie, die vom Schleime incrustirt war. Ware diese Dame nicht so äußerst reinlich gewesen, so hatte sich hier zuverlaßig am Ende ein wahrer Stein gebildet.
HI. Das Gegentheil von zu großen Nmnphen, nämlich in der Jugend, durch Wegnahme veränderte Nymphen, bildet Blumenbach 508 ab.)
IV. Man fand mit Blut gefüllte Säckchen von den Schaamlippen hinabhangen. 509 )
V. Daß man sie oft bdematös findet, ist bekannt.
VI. Ob wirklich die Schaamlippen sich so sehr verlängern können, als Vaillant 5I °) von einer Hotte ntot- tin abbildet, wage ich nicht zu entscheiden.
VII. Man fand, doch schwerlich in reinlichen Personen, Würmer an den Schaamlippen.
VIII. Man fand den Kitzler krebsig . 51 *)-
chen Farben von Gautier, verdienen doch hier bemerkt zu werden. — Siehe seine Expofition des Maux veneriens.
Paris 1773. Folio.
507) Siehe Neubauer de triplici Nympharum ordine. Jena®
1772. mit einer Abbildung, welche Schrift sowohl in seinen gesammelten Werken, als iN Gruner’i Dele<ftiis Dif' fextationum Jenenfium. Heidelbergae 178Z. im ZwepteN Banr
de wieder abgedruckt ist.
508) In seiner klassischen Schrift: de Zeneris humani Varietät® nativa. Goettingae 1781. Tabul. II.
509) Siehe Zeller Bemerkungen aus der Entbindungskunsi. Wien 1789-
510) Voyage.dans l’interieur de l’Afrique, ä Paris 1790.
$u) Siehe Schmucker vermischte chirurgische Schriften, im rweyten Bande.
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