Krankhafte Erschein, a. d. Trompet. d. Uterus. 235
welche zum Enetstock, und zur Trompeteten welcher das Ey erhalten ist, gehen, werden allmahlig im Verhältniß zum Wachsthum des Eyes erweitert, um Las Ey mit einer hinreichenden Menge Blutgefäße zu versorgen. Wahrend daß dieser Proceß in der Trompete erfolgt, nimmt der Uterus. am Umfange zu, so, daß er zweymal so groß als natürlich wird, auch sich gefäßreicher zeigt. Die 5)öble seines Grundes, ist auch mit einer vergänglichen Membran bekleidet, und der tzals des Uterus mit einer Gallert angefüllt. Der Uterus erleidet daher eine Mannigfaltigkeit von Veränderungen, die vollkommen jenen gleichen, welche in der natürlichen Schwangerschaft statt finden; er wird aber zu dieser fortgehenden Wirkung, durch den ursprünglichen Reiz der Schwängerung gebracht. Das Ey macht bisweilen ansehnliche Fortschritte in der Trompete, und man sah es selbst bis zur völligen Reife ausgetragen werden; allein gemeiniglich stirbt es in einer früher» Periode. In dem Verlaufe der Ausbildung des Eys, sah man die Trompete bersten, und die Schwangere an einer inner» Verblutung sterben. Ein deutlicher und genauer Bericht von einem solchen Falle, ist von Herrn Clarke in i>en Medical und Eüi- rurgicalTransa&ions*) bekannt gemacht worden.
Harte Geschwülste an der Trompete.
Ich sah eine harte runde Geschwulst auf der außer» Oberstache der einen Trompete wachsen. Beym 'Ausschneiden zeigte sie genau die nämliche Struktur, welche man gn den auf der Oberfläche des Uterus befindlichen Knoten entdeckt, sie bestand nämlich aus einer harten, weißen, mit starken membranosen Fachern durchzogenen Substanz; doch halte ich dieses für eine sehr seltene Krankheit.
Die runden Bänder des Uterus nehmen Theil an der Entzündung des Uterus, falls sie beträchtlich ist, und sich zu den Anhängen desselben verbreitet. Folglich sind sie auch
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