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Achtes Kapitel.
XVII. Ich besitze drey Stücke im Weingerste, die nach einem brandig gewordenen, angewachsenen, eingesperrten, doch glücklich geheilten Leistenbruche, durch den After ab- gingen, und mir, nach der genauesten Untersuchung, Stücke vom dicken Darme zu seyn scheinen. Die Flache eines jeden Stücks, beträgt ungefähr zweyQuadrarzolle.^ * 8 )
Zwölffingerdarm.
XVIII. Ueber die Krankheiten des Zwölffingerdarms überhaupt, verdient gelesen zu werden: Fr. Börner,^9) Schmidel und Landolt. 2<5 °)
XIX. Ich besitze den Zwölffingerdarm ans einem Manne, der mit der Leber so fest und straff verwachsen ist, daß dadurch eine tödtliche Zusammenschnürung des Darmkanals entstand.
XX. Man fand den Zwölffingerdarm im gelben indischen Fieber brandig. Äö1 )
Dünner Darm.
XXL Ich fand zwischen den Häuten des dünnen Darms, eine Geschwulst.
XXII. Den Anfang des dünnen Darms, fand man mit der Niere verwachsen . 26z )
XXIII. Man fand den dünnen Darm mit einer Nadel durchlöchert. 263 )
258) Einen ähnlichen Fall finde ich in den Medical Comxnenta- ries of Edinburgh, Volum. IX. — desgleichen im Journal de Medecine, Tom. XXXVI. — Schneider chirurgische Geschichte V. 86. — Haller Opera minora. Tom. III.
259) De Tabe ficca lethali a mirabili Duodeni Anguflia, cum figuris aeneis, Lipfiae 175a.
360) Differtatio de dignitate Duodeni in dijudicandis et curandis morbis. Erlang. 1755*
261) Siehe Mofeley On tropical Difeafes. pag. 4x4»
»62) Siehe Reichel Differtatio de Calculis renalibus. Lipfiae 177 S/
26z) Monro am angeführten Orte.