85

S cirrßus und Krebs des Magens.

daselbst erzeugt worden; wenigstens die Steine, die man wirklich untersuchte, waren nicht nur unter vorgangigen Schmerzen dahin gerathen, sondern auch die chemische Un­tersuchung der Steine selbst, bewies ihre wahre Natur un- wiederleglich. 181 )

XXill. Man findet oft Spulwürmer im Magen. Ja man sah ihn von einem Spulwurm so durchbohrt, der noch in der Oeffnung steckte. 18 2 )

XX< V. Man fand auch allerhand Unreinigkeiten in ihm enthalten. 1 8 3 )

XXV. Ueber die Beschaffenheit des Magens nach lan­gem Fasten oder nach kränklicher Enthaltung von Speisen, besitzen wir vorzüglich eine genaue und gelehrte Beschrei­bung mit netten Abbildungen von F. G. Voltelen. I84 )

XXVI. Daß man allerhand verschluckte Sachen, wahre Kieselsteine, Metalle, Glas, Insekten, n. d. gl. im Ma­gen bey der Leichenöffnung wieder fand, verdient wohl hier keine Erwähnung.

Achtes Kapitel.

Krankhafte Erscheinungen an den Därmen.

Entzündung.

Darmkana! ist aus mannigfaltigen Ursachen der Entzündung unterworfen; daher man oft Gelegenheit hat,

i8j) Don der Art sind auch die Fälle, welche William Gart- skrll anführt in seiner Abhandlung über dieSteine in den thierischcn Körpern überhaupt, besonders die Darmsteine, lN dett MedicalFaäs and Ohfervations, Vol.IV. die sich Über-

' setzt befindet im sechszehnten Bande der Sammlung für praktische Aerzte.

182) Siehe Oslander Annalen, erster Band.

1 83 ) Worüber man G.F. Hildebrands Geschichte der Um rernrgkeiten im Magen und den Därmen, Draunschwezg 1790, in drey Bänden, Nachlesen kann.

184) Septennis Apoiitiae hiftoria. Xugdun. Batav. 1777. 8-

§ 3