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Siebentes Kapitel.
XV!II. Wegen der Wichtigkeit dieses Organs, verdienen doch besonders die Verwundungen und Geschwüre desselben angeführt zu werden, die ich mit dem Verfasser dem Plane nach sonst übergehe.
XIX. Daß nicht alle Wunden des Magens tödtlich sind, beweisen: Van Swieten^^) sab ein durch die Bauchdecken dnrchgebrochenes Geschwür, durch welches die Speisen drangen. — C,h r. 3B c h f c r. 17 6 ) — M. E. Ett- müller 17 7 ) beschreibt einen ähnlichen Fall, wo nämlich ein durch einen Stoß entstandenes Geschwür in einem Mädchen, das zehn Jahre lang gewahrt hatte, doch endlich von selbst heilte.-— UndF.G.Dürr. 178 ) — In diesen Fallen verwachst , der Magen vorgangig mit dem Bauchfelle, so, daß nichts aus selbigem in die Höhle des Unterleibes gerarhen kann.
XX. Man findet in dem Magen geronnenes Blut, beym sogenannten Blutbrechen.
XXI. Man fand Wasserblasen im Magen.
XXlf. Steine, die man im Magen von Menschen fand, 17 9 ) oder die ausgebrochen wurden, oder durch den After abgingen, l8 °) waren wohl meist aus der Gallenblase dahin durch den Pförtner gekommen, und nicht
* 7 >) feinen Commentariis in i?oe/vW/Aphorifmos de cogno-
fcendis et curandis morbis. Tom. III. Seite 14p.
: 176) Virginis per viginti feptem annos Ventrieulum perforatum habentis, hiftoria et feftio.
177) Diflertatio de vulnere Ventriculi. Lipfiae 1730. — Bkyde diese Schriften find in Hallers Differtationibus chirurgicis Toni. V. wiederadgedruckt.
178) Traeüde Haafe diflertatio de Ventriculi vulnere egregie cu- rato. Lipfiae 1790.
' 179) Wie G. Hürmeus in den A6is üiedicorum 8uecicorum, Tom. I. Upfaiiae 178?, übersetzt von RdMer in den Ab^ Handlungen der Schwedischen Aerzte, St.Gallen 1785. pag-95. mit Abbildungen. —
l8o) WSV0N ich in Straubs Diflertatio de calculis biliariis, Mo-
guntaae 1795. tz. pag. 3S> die Fälle angeführt habe.