Siebentes Kapitel.

spule aus dem Magen in den Zwölffingerdarm gehen wollte, und sie hatte eine Anzahl Pflaumenkerne am Durchgänge 9«* hindert, welche folglich im Magen zurück gehalten wurden.

Der Magen wird nicht selten seinem ganzen Umfange nach so zusammen gezogen gefunden, daß er nicht weiter, als ein Tbeil des dünnen Darmes ist; 1öo ) bisweilen hin­gegen ist er sehr über seine gewöhnliche Große ausgedehnt. Keine von diesen beyden Erscheinungen, darf für krankhaft angesehen werden. Sie hangen bloß von den Muskelfa­sern des Magens ab, die sich in einem Zustande der Zu­sammenziehung oder Erschlaffung zur Zeit des Todes befin­den. Mich dünkt, man trifft den Magen öfter ausgedehnt als zusammengezogen an. 16 *)

Den Magen trifft man in einem Leichnam sehr oft schlaff und fast leer an; allein nicht selten wird er mehr oder we­niger von Luft ausgedehnt angctroffen; diese Luft kann fich nach dem Tode, oft auch wahrend des Lebens erzeugt haben. Ist dieß der Fall, so können wir vermuthen, daß sie durch eine neue chemische Anordnung (Arrangement) des im Magen enthaltenen hervorgebracht werde; allein ich glaube, es geschieht öfter, daß sich Luft vom Blute in

Loftie London Medical Journal. Volum. XI. Uttb Graves London Medical Journal for 17 90. Art. 4. beschreiben @C ix :

rhen am Pförtner.'

Drugulere sah am, Pförtner einen Scirrhus von der Größe eines Taubeneys Siehe Default Journal de Chirurgie. Tome I. Article 13. deutsch. Frankfurt 1791. Seite 127.

C. C. Hafk Caufae difficilis Deglutitionis. Goettingae 1 / 81 -

J. P. Lavcling de Pyloro carcinomatico. Ingollladii 1777.

160) Vorzüglich trifft man den zusammengezogenen Magen fast so klein, als einen dünnen Darm im weiblichen Geschlechte an, weil in selbigem ohnehin schon von Natur der Magen länglicher als im männlichen Geschlechte rst.

Siehe c. C. Creve de Fracluris Oliium Pelvis, Moguntiae 1793 * 4 -

r6l) Beyde in diesem Abschnitte enthaltenen Bemerkungen, sind vollkommen mit mein.er Erfahrung übereinstimmend.