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Knoten in den Lungen.

Beyspiel, wo, ohne daß man äußerlich am Thorar etwas auffallendes bemerkte, in einem Kinde die Rechte Lunge gänzlich fehlt. e9 )

II. Daß die Lungen ihre Form und Lage an­dern müssen, wenn man Schnnrbrüste anlegt, oder wenn ein Buckel oder eine Arteriengeschwulst oder eine Bauchge- schwulst entsteht, oder wenn sich ein so genannter Bruch durch den Iwerchmuskel findet, ist wohl natürlich.

III. Da die weiblichen Lungen verhaltnißmaßig kleiner, als die männlichen sind-, 90 ) und da sie in Frauenzimmern der höher« Stande durch die Schuürbrüste leiden, besonders wenn noch Schwangerschaft dazukommt, so ist begreiflich, warum Lungenkrankheiten im andern Geschlecht so gemein

sind. ^ l)

IV. Bisweilen ist eine Lunge mit Luftblaschen besetzt, die aber nicht mit der äußern Luft in Verbindung stehen. 92 )

V. Man sah dieSaugadern der Lungen vari­kös, welches P. Mascagni 9 ^) unübertrefflich in na­türlicher Größe abbildet.

VI. So hat man auch Wasser in den Lungen selbst angetroffen 94 )

VII. So sah manSteinchen, die sich in den Lun­gen erzeugt hatten, und ausgewvrsen wurden. 95 )

89) Der gleiche Fall wird in den Abhandlungen der chirmgifch- medicinischen Militairacademie zu Wien, im ersten Bande Seite 271. beschrieben. Ebendaselbst Seite 273. wird auch eines Falls gedacht, wo die linke Lunge fehlte.

5 X>) Siehe 3- F. Äckermann Differtatio de Difcrimine fexuum praeter Genitalia, Moguntiae 1788. besonders die deutsche Uebersetzung von I. Wen z e i

91) Siehe meine Abhandlung von Schnürbrüsten. Berlin 1793* §. 73.

92) John Hunter on Animal Oeconomy. Seite 265.

93) -Tab. XX.

94) I)e Haen Ratio medendi, Tom. XV.. PeTcival Eflays

medical and.experimental. Tom. II. Seite 173.

§0 PH. Fr. Meckel, Neues Archiv, «rster-BkN-.