die Köpfe von sehr kleinen Nadeln, und in diesem Fall, liegen sie oft in kleinen Klümpchen zusammen. Die kleinen Knötchen eines Klümpchens, wachsen wahrscheinlich zusammen und bilden einen größer» Knoten. Die gewöhnlichste Größe der Knoten, ist die einer Erbse, doch sind sie in dieser Rücksicht vieler Verschiedenheit unterworfen. Sie hangen ziemlich dicht an der Substanz der Lungen, und haben keine eigene Bedeckung oder Kapsel. Schneidet man sie auf, so findet man sie aus einer weißen, glatten, sehr festen Substanz bestehen, welche oftmals zum Theil dickes, geronnenes Eiter enthalt. Wird ein Knoten fast gänzlich in Elter verwandelt, so erscheint er als ein weißes Käpselchen, in welchem sich Eiter findet. Wachsen verschiedene Knoten von beträchtlicher Größe zusammen, so daß sie eine ziemlich ansehnliche knotige Masse bilden, so findet man ge» wöhnlich Eiter, wenn man sie aufschneidet. Das Eiter ist gemeiniglich, dick und brdcklich; allein wenn es sich in ansehnlicher Menge findet, ist es dünner und gleicht dem Eiter eines gemeinen Geschwüres. Schneidet man in die Substanz der Lungen ein, so findet man bisweilen eine Menge von Abscessen, die von ziemlich beträchtlichen, in Eiterung übergehenden Knoten herrühren. In den Zwischenräumen dieser Knoten, sind die Lungen oft von einem härtern, festem Gewebe, welches die Zellen großentheils verstopft. Das Gewebe der Lungen ist jedoch vielfältig rings um die Granzen eines Abscesses vollkommen natürlich beschaffen . 8 r )
Bisweilen sah ich eine Anzahl kleiner Abscesse durch die Lungen zerstreut, von welchen keiner größer als eine Erbse war. Das Eiter war in ihnen etwas dicker, als dasjenige» welches von gemeiner Entzündung entsteht, und glich dem scrofulösen Eiter. Wahrscheinlich entstanden diese Abscesse von einer Anzahl kleiner zerstreuten Knoten, welche zu
Si) Daß diese Schilderung vollkommen der Natur getreu ist, lehrt mich die Erinnerung und Aufzeichnung von dem, was ich nur zu häufig gesehen habe.