Z28

R i b b e n.

Männliche, Albin. Tab.Oss. ir. 12. IZ. kindliche, Icon.

Oss. foet. Tab. IZ.

Weibliche, Bidloo. Tab. 94.im Zusammenhang auf meiner

Tabula sceleti feminini.

§. ZIZ.

Die Zahl der Ribben ist gewöhnlich auf jeder Seite zwölf; doch trifft man nicht selten entweder oben oder unten dreyzehn an. . Findet sich diese überzählige Ribbe oben, so ist sie zwar der ersten Ribbe bald mehr, bald weniger ähnlich und durch einen Knorpel, oder nur durch ein Band * mit dem oberen Brustbeine verbunden, doch nie ihr vollkommen gleich: denn wäre dies, so hielte man sie für die wahre erste Ribbe, zählte alsdann nur sechs Halswirbel, und nennte den untern läng­lichen, mit den Wirbeln zusammengelenkten Knochen, dreyzebnte Ribbe. Meist hält sie nur das Mittel zwi­schen der ersten wahren Ribbe, und dem Queerfort- satze des letzten Halswirbels; indessen.findet man doch in solchen Fällen die erste eigentliche Ribbe, die

s) Z. B. Hun a uld's Mem. de lÄcad. roy. des Scien­ces 1741. Fall ist wenig; Level i ng's observ. anat. ra- xiores. Ingoist. 1786. Fall ist mehr; meiner am meisten . noch einer wahren ersten Ribbe ähnlich; doch besitze ich noch einen Fall, der noch weniger als H u n a u lt>' s einer ersten Ribbe gleicht, wo nämlich der lezte Halswirbel sehr lang, schmal und qetheilt ist.

g) Al bin. Ann. acad. Lib, 2. Caput. 17.