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k. Schmalzdrüfschen des unteren Augenliedes, die durch die Verbindungshaut durchschimmern.
L Unterer Thränenpünkt, das ist, Anfangsmündung des unterenThränenableiters.
m . Karunkel.
n. Mondförmiges Hautfältchen , das sich mit der vom Augapfel losgeschälten
Verbindungshaut zurücklegte«
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Eilfte' Figur.
Die nämliche Thränendrüse in ihrem ganzen Umfang, a.a, von unten angesehen, nebst ihren Ausführungsgängen auf der linearischen Tafel. Vergleicht man diese untere Fläche der Thränendrüse mit ihrer oberen, in Fig. i3. abgebildeten Fläche, so erkennt man, dafs sie nicht nur uneben, sondern auch in eine untere, vordere, gröfsere, und eine obere, hintere, kleinere Hälfte getheilt ist. Beide Ansichten aber zeigen die Unregelmäfsigkeit ihres Umfangs, der sich weder mit einer Raute, noch mit einem Oval füglich vergleichen läfst.
Zwölfte Figur.
Die nämliche Thränendrüse von ihrer vorderen oder schmälsten Seite angesehen. Nach dieser Abbildung läfst sich die Dicke dieser Drüse beurtheilen.
Drey zehnte Figur.
Die nämliche Thränendrüse von oben. Man siehet, dafs diese Oberfläche ziemlich glatt und eben erscheint.
Uebrigens zeigen alle diese Figuren, die aus mehreren kleinen Theilchen oder Läppchen zusammengesetzte Beschaffenheit dieser Drüse.
Vierzehnte Figur.
Inwendige Fläche der gröfstentheils von den Augenliedern losgetrennten Verbindungshaut, zweymal im Durchmesser vergröfsert, um den sammetartigen oder warzigen Bau derselben, an der Stelle, wo sie die Knorpelplatten bedeckt, zu zeigen, aus einem erwachsenen Manne.