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sehen vermag, liefert die sechste Tafel ausgesuchte Resultate, indem sie nach Betrachtungen, mittelst des Vergröfserungsglases, die merkwürdigsten Netze der Blutgefäfse des Augapfels abbildet.
Siebente Tafel. Die Wände und der Umfang der knöchernen Kapsel, welche fast alles Vorhergehende umfängt, aufnimmt, und zugleich für manchen Unfällen bewahrt, wurden nun eigens nach einem wohlgebauten, geräumigen Muster auf der siebenten Tafel dargestellt. Durch die zweite und dritte Figur derselben, gewinnt die folgende Tafel an Deutlichkeit und Vollständigkeit.
Achte Tafel. Die achte , eben so einfache als ungekünstelte, reichhaltige und lehrreiche Tafel, macht in ganz natürlicher Folge den Beschlufs, weil sie ohne Kenntnifs der vorhergehenden Theile nicht füglich verständlich seyn möchte. Wenn nämlich, aufser der ersten Tafel, die übrigen Tafeln nur stückweise, die gesonderten Theile des Gesichtsorganes vorstellen; so finden sich auf dieser Tafel alle Theile wieder zusammen. Diese Tafel gewährt deshalb in einem allgemeinen Rückblick die Anschauung des Innersten des Gesichtsorganes in seiner Vollendung. Indem endlich ihre dritte oder letzte Figur, mit den Figuren der ersten Tafel übereinkommt, und sich gleichsam denselben anschmiegt, wird man auf den Standpunkt zurückgebracht, von dem man ausgieng.
Die Gründe zur Anordnung der einzelnen Figuren für jede Tafel insbesondere, erhellen aus der allgemeinen Erklärung, die als Einleitung ihrer buchstäblichen Erklärung vorangeht.
Nach dieser Einrichtung machten die linearischen Tafeln, bis auf ein Paar Figuren, eben so wenig Mühe als die ganz einfache, wenn auch noch so genaue Erklärung der Tafeln.
Aller Leichtigkeit ohngeachtet, ward der Text, mit gleicher Sorgfalt wie die Tafeln, behandelt. Richtigkeit, Vollständigkeit,
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