§. 627.
Die größte Analogie hat zwar der.Fuß in An» sehung seines Mitteltheiles und seiner Zehen mit der Hand: allein die große Zehe ist verhaltrißmäßig zu den übrigen Zehen ohne Vergleich dicker, als der Daumen, und weniger abstehend. De: Mittelfuß- knochen der großen Zehe ist der kürzeste und beweglichste; doch weit weniger beweglich, als der Daumen. Auch die kleine Zehe ist, wie der kleine Finger, beweglicher, als die übrigen. Außer daß die Glieder der Zehen weit kürzer sind, als die der Finger, ist die Zahl der Glieder der Zehen, und die Einrichtung ihrer Gelenke ziemlich den Fingern analog; nur lassen sich die Zehen leichter gegen den Rücken des Fußes bewegen, als die Finger gegen den Rücken der Hand.
§. 628.
Die Fußwurzel ist aber von der Handwurzel im Ganzen und Einzelnen sehr verschieden, durch die Zahl, Größe, Form und Lage oder Ordnung; nur das Sprungbein laßt sich allenfalls mit dem Kahn- deine der Hand , und die zwey Kellbeine mit den vieteckigen Beinen der Hand vergleichen.
, §. 629.
Aus dieser Analogie des Fußes und der Hand laßt sich leicht die Geschicklichkeit erklären, die einige ohne