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schnitte zwischen den Knöcheln des Schenkelbeins; da­her laßt sie sich bey aufruhendem geraden Knie am leichtesten seitwärts hin-und herschieben, wenn näm­lich die Kniestrecker schlaff sind; und da sie an dem Schienbeine ziemlich loß sitzt, so hindert sie weder die Streckung, noch Beugung, noch Drehung des Knie­gelenks, welche letztere sie hindern würde, wenn sie ein Fortsatz des Schienbems wäre.

Durch sie gelangen die Sehnen der Kniestrecker bequemer ans Schienbein, als wenn sie nicht da wäre, indem durch sie der Einfügungswinkel der Sehne des Kniestreckers vergrößert wird §. 615.

Der Fuß wird bey gestrecktem Knie am leichtesten gewendet durch die Drehung des Schenkels in der Pfanne; weniger, wenn das Knie gebogen ist: aber das Schienbein läßt sich alsdann unter dem Schenkel­beine ein wenig um seine A^e drehen, indem sie näm­lich die innere Delle des Schienbeins durch den Knie­kehlmuskel unter dem innern Gelenkknopf des Schen­kelbeins etwas hinterwärts wendet, z. B. beym Ge­hen, Sitzen. ,

-) The rising of the patella raises the mechanical power of the jont in exact proportion as the contraction expends ihe living conftactible powwr the muscles. B. Bell Anatomy p. 159.