lere Bogen geht so wie der mittlere durch alle Zehen,-der dritte nur durch die vier kleineren Zehen.
§. 6n.
Auf dem breiten Mittelfuße, der aus nebeneur- ander liegenden länglichen Knochen besteht, ruht der Fuß fest und sicher, weil solche beym Auftretten, besonders vorne, sich etwas von einander entfernen, und hier den Fuß merklich breiter machen.
§. 612.
Die große Zehe ist am dicksten, weil wir nebst dem Fersenbeine am meisten auf ihr ruhen, oder uns gegen sie stemmen. Die Gegend ihres ersten Gelenkes, unter dem die Sehnenknochen liegen, heißt der Ballen, weil sie nach unten einen Wulst bildet.
L. 6iz.
Durch das Kniegelenk geschieht es, daß z. B. beym Gehen nach Aufhebung des Schenkels der Unterschenkel hinabhängt, und gerade aufgesetzt, und gleich darauf auch der andere Fuß sicherer, ohne anzustoßen, vorwärts gebracht wird, und daß wir bequemer sowohl sitzen, als bergan steigen.
§. 614.
Die Kniescheibe wird im Stehen in die Höhe, beym gebogenen Knie hingegen heruntergezogen.
Bey gestrecktem Knie liegt sie also höher, bey gebogenem Knie tiefer in dem rollenförmigen Aus-