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Kniescheiben.

Patella, Rotula, Mola.

Eine männliche, Alb in Tab. 27. Icon. oss. foet* Tab. 10.

Eine weibliche, Eid 1 00. Tab. 105.

Eine Folge von sekr schönen Abbildungen über ihre mäklige Verknöcherung, siehe in Walters Abhandlun­gen von den trocknen Knochen. Berlin. Die erste

Ausgabe.

§. 560.

Die Kniescheibe stellt gleichsam den größten Seh­nenknochen oder beweglichen Anhang des Schienbei­nes (etwas Analoges vom Olecranon) vor. Sie liegt mit dem obern Rande in der Sehne des vier- bäuchigen Kniestreckers (oder des geraden Schenkel- muskels, des Schenkelbeinmuskels und der beyden dicken Schenkelmuskel), mit dem untern Rande durch eine starke Fortsetzung, eben dieser Sehne des vierbäuchigen Kniestreckers ans Schienbein befestigt.

Im Ganzen ist jede Kniescheibe rundlich drey- eckig, mehr breit als dick, an der äußern Seite höher, auch oberhalb dicker (Balis) j nach unten zu allmählig dünner und stumpfspitzig (Apex>

Ihre vordere Fläche ist gewölbt, rauh, gleich­sam streifig, und zeigt ansehnliche Löcher für Blutge­fäße. Zu oberst ist sie Msgefurcht, und ungleich, von der Anlage der Sehnen der Kniestrecker. Eine