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Sre haben seitwärts eine schwack)e Herworragung, die dem Queerfortsatze eines Wirbels ähnelt.

§. 372 .

Das erste oder oberste Steisbein lauft zu beyden Seiten in flache Flügel aus. Seine vordere Fläche ist leicht ausgeschweift. Seine hintere, etwas gewölbtere Fläche, steigt in ein Paar Hörnchen, di^e die obern schrägen Fortsätze eines Wirbels vorstellen, hinauf, und ist mit ähnlichen absteigenden Hörnchen des Kreutzbeins gelenkartig verbunden; doch nicht immer erreichen diese Hörnchen die Hörnchen des Kreuzbeines, sondern sie werden bisweilen nur in einer beträchtlichen Entfernung durch Bänder ver­bunden. Zwischen diesen Hörnchen endigt sich der Eanal des Rückenmarkes im frischen Zustande mit einer geschlossenen Spitze.

§. 373 -

Das zweyte Steisbein ist rundlicher, und zeigt bisweilen kleine Seitenfortfätze.

Das dritte Steisbein ist noch rundlicher; doch oben etwas breiter, als unten.

Das vierte, letzte Steisbein hat das Ansehen -ines eckigen Knöpfchens.

§- 374 .

Die Substanz der Steisbeine pflegt gewöhnlich selbst in übrigens völlig gesund beschaffenen Ge-