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'S t e i s b e i n e.

Os eoccygis.

Männliche, Al bin Tab. 7.

Weibliche, Bidl&o. Tab.. 98;.

§. 370 *

Der Steisbeine sind vier. Sie nehmen schnell an Größe ab, sind durch bänderähnliche Knorpel fo verbunden, daß sie die natürliche Lage, die Krüm­mung des Kreutzbeins nach vorne zu fortsetzen, und den Mastdarm unterstützen. Bisweilen ist das erste selbst in jüngeren Personen mit dem Kreutzbeine ver­wachsen l . Oft sind die beyden letzter» schon in der Jugend zusammen geschmolzen. Bisweilen sind natürlich) nur drey, selten hingegen fünf vorhanden. Fünf scheinen öfter bey Weibern als bey Männern vorzukommen 2 .

§- 37i.

Das erste Steisbern ist das größte; das zweyte weit kleiner; das dritte noch kleiner; das vierte bisweilen kleiner, bisweilen etwas größer, als das dritte. Alle sind mehr breit, als lang, und ihre Gelenkflächen schräg von hinten nach vornen absteigend.

1) Soll vom Reiten kommen. Blumenbach S. zu.

2) S. Casp, Bauhia. Theatr. anat. Tab. 39. fig. 9.

BidloaTab. 98.%. z. und 4., welcher durchaus offen­bar weibliche Knochen abbildet. Hallers Icomim fase, 4. Tab. 3. So beySmell re Tab. I. und 2. und so auch in meiner Sammlung.