Spur ihres ehemaligen Daftyns übrig zu lassen. AM häufigsten findet man schon in Kindern von wenigen Jahren die Naht verschmolzen, welche den Zitzentheil des Schläfebeines vom Hinterhauptsstücke des Grund­beines trennt. Dieses muß nothwendigerweise auf die nachherige Ausbildung der Hirnschaale großen Einfluß haben; denn wenn nach Verwachsung einer Naht eine Stelle nicht ferner nachgeben kann, und doch der übrige Theil der Hirnschaale rings um diese Stellen fortwächst, so muß die Hirnschaalenform dadurch verunstaltet werden. Hiedurch scheinen vor­züglich die so häufigen Unförmlichkeiten des Hinter­haupts zu erfolgen 4 .

§. 251.

Und umgekehrt findet man bisweilen durch wahre Nähte oder Harmonien, bald kleine, bald sehr große Knochenstücke, oder Zwischenbeine (Zwickel b eine), entweder nur auf einer, oder symmetrisch auf beiden Seiten abgesondert. Sie kommen zwar überall am Schedel vor, doch am häu-

4) Kinder Köpfe ohne Nähte s.Hebenstreit/ Denys, Eschenbach, Plenck, Saxtorph. Lin Beyspiel von einer im zwanzigsten Jahr erwachsenen Krön- und Pfeilnaht. Kweekschool r. Deel. S. 44. fig. I. bis 4. B. Bell sah einen jungen Menschen, hinter dessen Ohre eine Stelle noch knorpelig war. Anatomy. Edinb. *793- pag- 4*.