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den vom Schmelz bedeckten Stellen am leichtesten nach der Auflösung des Schmelzes durch schwache Salpe­tersäure, nicht so leicht nach dem Wegsprengen er­scheint, außer wenn der Zahn zuvor stark gekocht wor­den. Diese Substanz ist zwar weniger hart und spröde als der Schmelz, doch merklich härter, fester und dichter oder zäher, als an irgend einem andern Knochen, selbst zäher, als der Schmelz, und hat, wo si> vom Schmelz bedeckt ist, ein zeolithähnliches, nach dem Anschleifen wie Atlas schimmerndes Ansehen, welches sich zwar deutlich auf dem frischen Bruche, aber doch deutlicher nach Polirung des durchsägten Zahnes zeigt.

Aehnliche schillernde Queerstreifen sieht man als­dann auch gleich unter dem Schmelze wellenförmig lauf- fen, und durchsichtige mit undurchsichtigen Fasern der ganzen Länge nach abwechftln

Auch unterscheidet sich diese Zahnmasse von allen andern Knochen dadurch, daß sie nie Markzellen zeigt, der Zahn mag auch noch so dick, und seine Höhle noch so weit sepn. Sie zerblättert nicht in Schup­pen, wenn sie dem Winde und Wetter, oder dem Feuer ausgesetzt wird, dasjenige, was von ihr erscheint, ist gleich vollkommen ausgebildet;, man kann in ihr keine Gefäße aussprützen.

6) Alles dies verdiente eine genaue Abbildung.

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