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'fallend verschieden, daß' man an einer, nach jeder Richtung durchschnittenen Zahnkrone, sehr deutlich die scharfe Unterscheidungslinie zwischen beiden Substanzen wahrnimmt.

Auf der gegen einander gerichteten Flache, der Zahne ist der Schmelz dicker, gegen das Zahnfleisch zu dünner, so auch, vorzüglich an den Schneidezäh­nen, auswendig dicker, inwendig dünner.

Die Fasern des Schmelzes sind, iSo er den obern Theil der Zahnkrone bedeckt, geradlinig und strahlig, als wenn sie sich in einen Mittelpunkt gegen die Ape des Zahnes zu vereinigen wollten; naher gegen daS Zahnfleich zu erscheinen sie allmählig stärker gebogen, gleichsam lockig r, oder auch wohl durchkreuzt.

Der Schmelz giebt mit Stahl-zusammengeschla­gen ganz untrüglich Funken ^; nur muß der Stahl gut' unZ der Schlag stark seyn, und denSchmelz auf dem Bruche treffen.-

Er springt-sehr leicht durchs Kochen, auch wohl im Leben bey starkem Zubeissen, von der knochenar­tigen Substanz ab.

- . . Im

1) Hunter klate 14.' fig. 42 . ölt der gkgkN fig, 2Z. ge­wandten Seite.

2) Daß auch bloße Kalksteine gefchlagene Funken geben.

S. I-Hex. ab Humboldt Spec. iloraeFriburgensis Verl. 179 J, Aphorismo 4. pag. 139.

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