Al bin. Annotar. acad Libr. 3. Tab. I < et 2. Hun­ter. The natural Hystory of die human Teeth, Lon­don 1771. 4. lateinisch Dordrecht 177z. deutsch Leipzig

1780 8. M. Girardi Oratio de re anatomica* Parmae 1781 . 8- Tab. I.

5. 224.

Die Zahne haben vor allen andern Knochen sehr viel Auszeichnendes, sowohl in der Masse (Substanz), und Gestalt, als Verbindung, Wachsthum, Ernäh­rung , Veränderung und Nutzen.

Alle Zahne bestehen aus einer festem, dichter», gleichsam zahern Substanz, als dre übrigen Knochen, und sind, wo sie frey zum Zahnfleische herausragen, mit einerganz eigenen Masse, dem sogenannten S chmel z e (Glasur, Email, Substantia vitrea) bedeckt.

Schmelz.

$ 225.

Der Schmelz, eine den Schnecken, die man Eorcellaines nennt, ähnliche Substanz, ist die aller­härteste Masse des ganzen menlichen Körpers, von außen milchweiß, sehr glatt, wie polirt, im Bruche mattglänzend, halbdurchsichtig, auf eine durchs An­schleifen am deutlichsten zu zeigende Art faserig, übri­gens homogen, und durch Farbe und Tortur von der übrigen von ihm bedeckten Substanz des Zahns so auf-