22Z

Die vordere, gewöhnlich schmälere Hälfte bildet eine Rinne, in welcher der Thränensack liegt, rst allemal länger, und steigt auch tiefer, oft bis zum untern Muschelbeine in die Nasenhöhle hinab«

5. iy5-

Die innere oder Nasenhöhlenfläche ist längs der Stelle, wo sich auswendig .der scharfe Rük--.. ken zeigt, vertieft, gerade als wenn durch eine Fal^ tung dieses Scheibchen in die zwey Hälften getheilt wäre; übrigens ist die vordere Hälfte, besonders nach unten zu, die hintere hingegen kaum merklich gewölbt, und hat hin und wieder scharfe Leisten und Aderspuren. Sie hilft gewöhnlich die Riechbeinzel­len und den Ausgang der Stirnhöhle bilden. Ihr vorderer Rand ist wie nach vorne umgelegt; ihr oberer Rand ist etwas zackig, der hintere und der untere meist scharf.

Gewöhnlich haben sie hin und wieder sehr feine Löcherchen, besonders die vordere Hälfte.

§. 196.

Im reifen Kinde sind sie verhältnismäßig mehr als andere Gesichtsknochen ausgebildet, weil sie nämlich von der Hirnschaale zum Gesichte übergehen, und das Auge ziemlich ausgebildet ist.

§. 197-

Meist ist das eine merklich vom andern verschie-