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Thränenbeine.

Unguis, lacrymalia.

Im Zusammenhangs Al Bin. TaB. Oss. I. iVo einzel«

TaB. IV. ßg. 5.

Bon einem Kinde. Al Bin. Icon. Oss. foetus. Tab. V.

ßg. 34. und 35-

§ iyZ.

Die Thränenbeine füllen als die kleinsten Ge» sichtsknochen die zwischen dem Stirnbein, Riechbein und Oberkiefer auswendig am Schedel befindliche Lücke aus, helfen folglich die Nasenhöhle bilden, nehmen vorwärts den Thränensack auf, und werden ringsum meist durch feine Spalten, und nur oben durch eine schwache Naht von diesen Knochen, so wie von dem untern Muschelbeine abgegränzt.

Jedes Thränenbein besteht aus einem dünnen Scheibchen, und hat daher das Ansehen einer Fort­setzung des Riechbeins.

§. 194.

Seine äußere oder Augenhöhlfläche (orbi- laria) ist glatt, und'durch einen scharfen, nach unten zu vorspringenden, und oft mit einem Haken vor­wärts sich endigenden Rücken, in die vordere und hintere Hälfte getheilt.

Die Hintere, gewöhnlich breitere Hälfte ist allemal kürzer und ebener, auch glatter.