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kennbarer, in ältern mehr verstrichen. — Selten lauft von dieser Spalte noch eine andere vorwärts zwischen den ersten und zweyten Schneidezahn 2 , oder statt ihrer eine Spalte nach hinten, oder sowohl eine nach vorne als eine nach hinten. — Am inncrn Rande derGaumenseite verbindet sich ein Oberkiefer mit dem andern. Den Ausschnitt am hintern Rande füllt das Gaumenbein aus.
§. 165.
Die Innere oder Nasenflache zeigt am Nasentheile außer Aderspuren und Aderlöchcrn, einer schwachen Vertiefung, der Fläche, die die vordersten Zellen des Siebbeins schließen hilft, vorne den Rand, an den sich das Nasenbein legt — dann (doch nicht allemal) eine rauhe Queerleiste, an welche sich der gemeinschaftliche Anfang des Hakens und der mitiA lern Muschel des Riechbeins legt — ferner nach hinten zu zwischen zwey umgeschlagenen Rändern die bald flächere, bald tiefere Furche oder Rinne für den Thränencanal, die nach unten zu etwas erweitert,
Kuochenstücks der Gaumenseite sehe ich in einem drey- monatlichen Embryo. — Goethe's sinnreicher Versuch aus der vergleichenden Knochenlehre, daß der Zwischenknochen derOberkrnnlade dem Menschen mit den übrigen Thieren gemein sep, von 1785. mit sehr richtigen Abbildungen, verdiente öffentlich bekannt zu seyn. s) Alb in. Ann. acad. Lib. I. Tab. 111. ilg. 2. c. d.