Queerblutleiters (Sinus lateralis) tev festen Hirnhaut, und fürs kleine Hirn ausgehöhlt.
Gemeiniglich bleibt noch bis ins späteste Alter gleich über diesem Kanal gegen die Furche des oberen Pyramidenblutleiters hin eine Spur von der beym Kinde ehemals in ein blindes Loch unter dem Bogen des oberen Bogenganges eintretenden festen Hirnhaut, als eine Spalte oder Löchelchen übrig. — Ferner zeigt sich als ein beym Erwachsenen kaum merkliches Höckerchen der untere Bogengang des Labyrinths, und wo er mit dem oberen zusammenstößt, etwas unter ihm, oder in Ansehung des Nerven- kanals etwas mehr nach hinten die Mündung der Wasserleitung des Vorhofs als ein tonischer etwas platt zusammengedrückter Kanal 4 , der im zusammenhängenden Schedel wegen des ihn bedeckenden Knochenblättchens nicht so leicht als im getrenn- ten Knochen in die Augen fällt, und von dem sich eine Furche nach dem Halsvenenloche zu erstreckt 5 . — Zuletzt endigt sich diese Fläche der Pyramide mit einer starken Ausschweifung (Fossa sigmoidea), welche das Ende der Spur des Queerblutleiters der festen
4) Cotunni de Aquaeductibus Auris. Tab. I. —* Meckel diss. de Labyrinthi auris contentis. Argent. 1777- Hg. 4. 5-
5) In einem Kopfe finde ich sie nicht.