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H. 121.

Der obere Flügel (Ala superior oder rninor) geht anfangs am breitesten von der Basis zur Seite mäßig aufwärts, bis er sich mit einer dünnen Spitze endigt. Sein vorderer dünner Rand verbindet sich durch eine etwas gezahnte Naht mit dem Stirn­beine und dem Riechbeine. Sein hinterer, freper, bogiger, schneidender Rand springt rückwärts in eine dicklichere, bisweilen hackenförmig gekrümmte Ecke (Processus clinoideus anterior) vor; bestimmt die Grunze zwischen dem vorderen und hinteren Hirnlap­pen, und tragt noch etwas zur obern Wand der Au­genhöhle bey. Seine obere Fläche zeigt gewöhn­lich den Rest der Abdrücke des vordem Hirnlappens; die untere ist glatt.

§. 122 .

Der mittlere weit größere Flügel (Als tnajov oder Processus lateralis anterior) geht V0N der nach unten zu breiter werdenden Basis ab, und füllt den Raum zwischen dem Stirn-, Scheitel- und Schlafebeine aus. Von dem oberen Flügel ist er mit einem schiefen Rande durch die mondförmig nach oben gewölbte, anfangs breite, dann spitzig sich en­digende obere Augenhöhllücke getrennt. Drauf er­streckt er sich vorwärts oder zur Seite weiter, als der vordere Flügel, um sich mit dem Stirnbeine durch