eines Negers, besonders der Schedel in einem ausge­zeichneten Grade; die Schneidezähne stehen von ein­ander, sind stumpf, glatt, wie ausgeschlossen, und haben daher eine stäche Krone, gerade wie die ägyp­tischen Mumien 2 .

Im Neger ist der Schedel zum übrigen Ge­rippe 3 im Ganzen größer, als beym Europäer, die Hirnschaale kleiner 4 zu den groben Gesichtsknochen, und gleichsam von den Seiten zusammengedrückt.

2 ) 2kl der Histoire generale des Vo ya ge s Tom. pag.

40. zeigt eine Abbildung die Art/ wie diese Mumien aufbewahrt werden.

3) Ein sehr schönes natürliches Skelet von einem ausge­wachsenen Neger habe ich der K- K. Iosephinischen Mili- rairakademie zu Wien überlassen, welches wohl eine Ab- bildung verdiente- Ich besitze selbst zwey männliche und ein weibliches Gerippe, und ausser dem noch drey Sche­del von Mohren, und zwey Embryonen von Mohren. Auch in der Camperschcn Sammlung findet sich ein sehr schönes Mohrcnskelet. Sieh meine Abhandlung von der körpLr- lichen Verschiedenheit des Negers vom Europäer. Zweyte Auflage. Frankfurt 1735. 8.

4) Abbildungen von Mohrenschedeln siehe in Paaws pri- mit. anat. die Figur zur 29. Seite, und F i sch e r in der angezeigten Dissertation. Beide sind aber nicht characte- riftisch. Wünsch am angeführten Orte Nr. 3. Fernes sechs verschiedene Mohrenschedel in Vlumen- b g ch s Tab. VI. VH. VHI. XVH. XVHI- XIX - Mohren-