Ich besitze noch mehrere Bruchstücke von Mu- mienschedeln, an denen ich aber, so wie an allen vor­hergehenden, nichts besonderes in Ansehung der Dicke 9 finde.

An dem Mumienschedel einer sehr alten Person, der eben daher kommt, ist die ägyptische Bildung an den Gesichtsknochen weniger kenntlich; allein das äußere Paar der untern Scbneidezähne und die Eck- 'zähne sind so, wie oben bemerkt worden, beschaffen, nämlich von einander stehend und platt geschliffen. Das mittlere Paar der untern Schneidezähne ist ver­loren ohne Zurücklassung einer Spur seiner Zahnzellen-. So fehlen auch alle obern Zähne vor Alter.

Ein Zigeunerschedel Blumenbach Tat>. XI. kommt mit diesen Aegyptischen überein.

Ein männlicher und weiblicher ausgetrockncter Körper von Teneriffa findet sich zu Amsterdam *.

Ein Paar völlig gleiche männliche Körper (vcr- muthlich eben daher) finden sich im Museum zu Cas­sel ; der eine Körper hat vollkommen den Charakter

y) Vielleicht wars nur Mißverständniß des Herodots,

wenn Shaw Travels. London 1757. fic für dick ausglkbt. l) Bonn Descriptio tliesauri ossium morbosorum. IIo- vii N. 463. pag. 137.