dasSchaambein ist, auch möglichst wenige Masse, wie­der vereinigt werden 3 .

§- 49 *

Ist hingegen der Knochen krank, venerisch, rachi­tisch ^ oder scorbulisch, oder durch innere Ursache ge­brochen gewesen, so sieht man ihn zuweilen durch einen Ring, oder durch eine von gesunder Knochen­substanz leicht zu unterscheidende schwammige Borke zusammenheilen.

§. 50.

Stirbt ein Knochenstück aus äußeren oder inneren Ursachen ab, so erweicht ringsum dieses Stück, der lebendigen Knochen zu einem häutigen, knorpeligen, ge­fäßreichen Rand, welcher so lange allmählig aufgesaugt wird, und daher eine Furche bildet, die immer tiefer wird, bis sich endlich das todte Stück gänzlich losgiebt

Ist ein Knochen abgesagt, so geschieht fast das nämliche; der scharfe Rand wird erweicht und weg­gesaugt, oder im Falle des vorstehenden Knochens

3) Für die Behauptung eines jeden Satzes in diesen; Pa­ragraphen, kann ich beweisende Stücke in der Natur varlegen.

4) Blumenbachs Knochenlehre, erste Tafel*

5) Sehr schön bestättigen dies Bonn s Zeichnungen und Be­schreibungen, z. B* an den Scheitelbeinen Tab. 15. u. 16.

am Schenkelbein Tab. 13. u. 19. am Schienbein und Wadenbeine Tab. 17. «. rs-

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