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Kocht man einen solchen Knochen, oder läßt man ihn hinlänglich faulen, oder reißt man mit Ge­walt die Enden von ihm los, oder trennt eine Krank­heit das Endstück vom Mittelstücke 4 ; so erscheint ge­meiniglich die Fläche des Ansatzes mir kleinen Hügel- chen besetzt, aber im Ganzen >ausgehöhlt^ und paßt an die gewölbte, ebenfalls hügeliche Fläche des Haupt­stückes Uebrigens sind die Oberflächen, sowohl des Endstückchens, als des Hauptstückes nicht nur sam­metartig, sondern lassen sich auch leichter schneiden, und scheinen unter dem Messer sandig. (§. 19.)

§. 43 .

So wie unser ganzer Körper in der ersten Lebens­zeit bis zum neunten Monate verhältnismäßig am schnellsten wächst, so zeigt auch die Bildung der Kno­chen in dieser Periode einen schnelleren Fortgang.

§. 44 .

Beym männlichen Geschlechts erfolgt im Durch­schnitt die Vollendung des Gerippes früher, als im weiblichen; so auch bey viel sich bewegenden früher,

sondern gleich vorsprang, z. B. Apophysis nasalis ma - xillae superioris , und in Apophysis spuria, d. r ein Fortsatz, der ehemals ein Endstückchen war, z. B. Fro- cessus coracoides, scheint eine unnöthige Subtilitat.

4) Reichel. Dissert. wieder abgedruckt in Saudifort Thesaurus Dissertationum. Tom. i.

5) Albinus Icones oss. foetus, lezte Tafel.