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Die Steisbeinchen, die Kniescheibe (73. 74.) und die Sehnenknöchelchen der Zehen (115.) , der Finger (150. 15r.) und der Zungenbeine (154- «0 sind ganz knorpelig.

Den in den Kiefern eingeschlossenen Zähnen * fehlen noch sämtlich die Wurzeln; und von den zwey oder drey hintersten Backzähnen ist noch keine Spur vorhanden.

§. 35 -

Nach der Geburt nehmen die Knochen ferner an Größe zu, und werden sowohl auswendig als inwen­dig mannigfaltig umgebildet, bis sie im fünfzehnten oder zwanzigsten Jahre, in den gemäßigten Climaterr selten früher oder spater, den höchsten Grad ihrer Vollkommenheit oder Ausbildung erreichen.

Allmählig nämlich sieht man die breiten faserigen Schedelknochen dicht und dicker werden, indem zu­gleich auf ihre äußere und innere Oberfläche gleichsam immer mehrere Knochenmaterie aufgetragen wird. Mit dem ersten Lebensjahre vereinigen sich die Stücke des Stirnbeines und des Grundbeines zu einem ein­zigen Knochen. Die Nähie fangen sich in dem vorher zusammenhängenden, keine Spur einer Trennung zei­genden, Knorpelblatte durch Entgegenrückung ihrer

l) Alhinus Annot, acacl. Libr, 2 . Tab, I. et 2. unver­gleichlich.