schon lange daran gLbauet worden. Die ersten An­sätze entgehen unfern Augen, und die Stücke, die dies beweisen sollen, sind schon ausgebildet. 3) Wie kann durch ein solches Zerplatzen ein so regelmäßiges Kno- chengewebe entstehn? Ein Wirbel sieht ja inwen­dig allemal wie ein Wirbel, nicht wie ein Fersenbein oder eine Kniescheibe aus. 4) Ist ja die Bauart des Knochens nickts weniger, als einer Verstopfung ähn­lich ; im Gegentheil ist sie an vielen Stetten löcherig und mit Mark ausgefüllt. 5) Kann überhaupt wohl eine Arterie in einem so dichten Körper, als ein Knorpel ist, wo sie von allen Seiten gleich stark ge­schützt wird, zerplatzen? 6) Endlich finden wir, daß leichter große als kleine Arterien verknöchern, und daß sie alsdann nid t nur ein ganz anderes Ansehen haben, sondern wenn auch kleine Arterien bis zur Verschließung in weit lockerern Theilen als den Knor­peln sich anfüllen, hat man sie wohl je geplatzt gefunden?

Also muß man dennoch den Saugadern einen sehr großen Antheil am Verwandeln des Knorpels in Knochen zuschreiben. Sie führen nicht nur Knor­pelmasse, sondern nachher selbst Knochenmasse weg. Wie könnte sonst ein, in der Jugend fast dichter oder wenigstens schwammiger, Knochen allmahlig rnwen-