det, und kein ferneres Wachöthum seiner Lange mehr bemerklich 8 .

Aber wie dieser allmahlige Uebergang eines Knor­pels in einen Knochen geschieht, kann man nicht er­klären.

Indessen ist ausgemacht und allgemein ange­nommen :

1) Daß durch die Arterien der Veinhaut die Knochentheilchen oder Knochenmaterie, oder der sehr irrig sogenannte Knochensaft, in den Knochen ge­langt: aber ob diese Knochenmaterie mittelst einer Durchschwitzung durch die Haute der Arterien, oder durch offene Kanäle in den Knorpel abgesetzt werde, ist nicht ausgemacht. Auch ist eS nicht ausgemacht, ob diese Knochenmaterie, wenn sie abgesetzt wird, grö­ber ist, als z. B. die Galle, der Urin^ da wir so äußerst zarte Knochen selbst im Menschen, und noch mehr in Thieren finden, z. B. den Steigbügel, das Riechbein.

2) Sieht man deutlich, daß so, wie die Arterien, hie in den Knorpel gehen, erweitert und vergrössert werden, ebenfalls der Knorpel sich vergrössert; daher viele glauben, die Knochenmaterie werde alsdann erst in den Knorpel abgesetzt, wenn die Arterien zur Füh­rung dieser ihnen grob scheinenden Materie hinreichend

8) Thiere, die statt Knochen Knorpel haben, wachsen da­her auch immer fort, j. P. einige Fische.