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dicker, als an den Rändern; die Knorpelscheiben hin­gegen, welche die Gelenkvertiefungen bekleiden, sind an den Rändern dicker, und in der Mitte dünner.

Die mehrentheils keine Linie dicken Knorpelrin- den auf den Gelenkfiächen der Knochen scheinen zuwei­len aus senkrecht aufstehenden Fasern zusammengesetzt.

Durch und durch ist die Masse aller Knorpel von der nämlichen Beschaffenheit, der daraus entstehende Knochen mag nachher in Ansehung seines Innern auch noch so verschieden, entweder schwammig, oder netzartig, oder blättrig, oder dicht seyn, er mag in Knochen übergehen oder nicht.

Die Knorpel nämlich der Augenlieder, der Nase, derOhren, des Kehldeckels, derLuftröhre, welche nichr zum Gerippe gehören, die Knorpelscheiben zwischen den Wirbeln, Schaambeinen, in den Gelenken der Kiefer, des Schlüsselbeins mit dem oberen Brustbein, am unteren Ende des Ellenbogens und des Knies bleiben das ganze Leben hindurch in demselben Zu­stande, oder sind bleibende Knorpel, und ihre Ver­knöcherung wird für widernatürlich gehalten; selten bleiben aber die Ribbenknorpel, die Knorpel zwischen den Brustbeinen und die Knorpel des Luftröhrenkopfs bis ins hohe Alter von Verknöcherung frey s .

5) Gleichwohl fand Keil in einem izojahrigen Manne PiüL Trausact. N. ZL>6. und, Harpen gar in einem

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