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Theiten aber, als der Haut, den Muskeln, den Seh­nen, dem Fette, .verschiedenen Membranen, Einge­weide», Gefäßen und Nerven, gegen die äußere Fläche hin lockerer, rauh und flockig ist.

Der Zusammenhang mit dem Knochen geschieht durch Gefäße und Zellfäden.

Von den Gelenkbändern und Sehnen ist sie am schwersten, und an einigen Stellen im frischen Zu­stande fast gar nicht zu trennen; denn an den Rau­higkeiten der Knochen in Erwachsenen, an denen starke Sehnen liegen, vermischt sie sich so innigst mit selbigen, daß man sie schlechterdings von ihnen nicht unterscheiden kann.

Am Kopf, dessen Knochenstücke ohne Gelenke an einander liegen, oder in einander greifen, geht sie ungetrennt von einem Knochen zum andern über, hängt aber doch an den Nähten etwas fester an, da­her man behauptete, die Beinhaut halte das ganze Gerippe zusammen.

Am reinsten läßt sich die Beinhaut, mit der die Höhlew des Stirnbeines, des Riechbeines, des Grundbeines und des Oberkiefers ausgekleidet sind, betrachten, weil hier ihre Oberfläche glatt, nicht mit anderen Theilen bedeckt, sondern für sich glatt er­scheint. Im Ganzen scheint diese .Beinhaut ein Mittel zwischen der äußeren und inneren Beinhaut zu halten.

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