migen linken, noch die rechte Hälfte eines unpaarigen Knochens der linken vollkommen gleich zu seyn pflegt. Sehr oft ist von den paarigen Knochen der rechte, oder von Len unpaarigen die rechte Hälfte von Natur lan­ger, breiter, dicker, dichter und schwerer, oder umge­kehrt kleiner, schmaler, dünner, lockerer, ja auch wohl anders geformt., als der linke Knochen oder die linke Hälfte. Wie gekrümmt ist nicht gewöhnlich das Scheidebein? Wie unsymmetrisch ist nicht gewöhnlich die innere Fläche der Hirnschaale im Ganzen genom­men'? Wie auffallend ungleich sind sich nicht oft die Vertiefungen, die Spitzen, die Form, und selbst die Anzahl der Löcher auf der rechten und linken Seite der Hirnschaale; bisweilen stellt z. B. die eine Hälfte des Rückenmarkslochs einen Bogen, die andere einen Winkel vor. Oft ist die lezte Ribbe wohl einen Zoll auf der einen Seite langer, als auf der andern. Ganz gewöhnlich sind die Brustbeine sehr unsymmetrisch. Nur selten haften die Knorpel derRibbenpaare regel­mäßig gegen einander über an den Brustbeinen. Oft ist die Einrenkung der Ribben an den Wirbeln auf der einen Seite merklich anders, als auf der andern u. s. f.; und dennoch finden wir dieses der Symmetrie der aussern Form im Ganzen selten auffallend nachtheilig; denn gewöhnlich macht die Natur durch eine andere Einrichtung dieses unmerklich, z. B. wenn die rechte