§. * 4 -

Bon diesen Knochenstücken sind gewöhnlich das Stirnbein, allemal aber das Grundbein, das Sieb-- bein, das Scheidebein, der Unterkiefer, die Wirbel, das Kreuzbein, die Steisbeme, die Brustbeine, und das mittelste Zungenbein einfach oder ungepaart, und, weil sie in der Mitte des Körpers liegen, sym­metrisch: alle übrigen sind unsymmetrisch auf die Art doppelt oder gepaart, daß zu jedem Paar ein rechtes und ein linkes gehört 1 .

§. * 5 .

Das ganzeGerippe ist daher sy m m e L r i sch gebaut; denn selbst die ungepaarten lassen sich , durch eine in Gedanken mitten durch den Körper gezogene senkrechte Linie, in eine rechte und Unke Hälfte theilen.

Doch darf man dies gar nicht genau nehmen, da gewöhnlich weder ein rechter Knvchen seinem gleichna-

1) Betrachtung über die Eintheikung des menschlichen Kör­pers in zwep Seitenthcile. Courmette Journal de Medicine. Paris 1*790* Octbr. et Nov. sucht das patho­logisch zu zeigen.

Monteggia Morbi symmetrici et.-asymmetrici Mediolani 1789. widerabgedniekt in Roemers Sylloge Opusc. Turici 1790.

I. H. Losclige Programma de Symmetria II. C. in- primis Sceleti. Sect. prior et altera. Erlang. 17.93. g,

eine trefiiche Schrift.