XXIX
genannten Schleimbändchen zum Abführen und Zu- führen von Gesäßen der Sehnen dienen — daß Verhütung der Reibung an Knochen Ursach fey, warum einige Knochenlücken durch Sehnen oder Bandfasern ausgefüllt werden.
In der Muskellehre: daß die Muskelfasern in Ansehung ihrer Substanz gänzlich von den Sehnen- fasern verschieden seyen, auf dieselben gleichsam aufgegossen oder aufgeleimt aussehen; — daß die Sehnen daher nichts anders, als Bänder der Muskeln sind; — — daß man nie zwischen Wey völlig unbeweglichen Punkten Muskelfasern im gesunden Zustande antreffe; — — daß^ie Muskelfasern des Herzens keine deutlichen äußern Nerven haben.
In der Lehre von den Schleimfacken*: daß sich auch am Kopfe, am Halse und am Rumpfe und nicht blos an den Gliedmaßen, wahre Schleimsäcke finden.
In der Hirntehre: daß die Substanz des kleinen Hirns dreyfach fty-daß sich in der Sub
stanz des großen Hirns sogar zwey weiße Linien zeigen; -daß der Hirnsand zum natürlichen
Baue gehöre;-daß das Mark unter den Ein-
geweiden fast die wenigsten Blutgefäße besitze; --
*) S. E. F. Crer 1 ach Praes, Chr, Frid, Nürnberger Diss. de Bursis tendinum mueosis i« capite et collo reperiundis. Witeb. 1793. 4,