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weitläufig zu widerlegen; sondern nur solche werden angeführt, die entweder noch häufig Vorkommen, yder noch gar nicht widerlegt worden find. Eine Menge von Jrrthümern aber ist schweigend verbessert worden.
Auf diese Art also suchte ich alles, mir Bekannte, Zuverläßige, zu ordnen, und in einem Ganzen aufzustellen.
* Das Neue, welches ich mir zueignen zu dürfen hoffe, wäre kürzlich folgendes:
In der Knochenlehre: daß der Schmelz der Zahne nicht bloS aus strahlenförmigen, sondern auch aus lockenartigen Streifen besteht; — daß der Zahnwechsel durch eine Erweichung und Aufsaugung
geschieht;-daß der Nutzen des Knochenmarks
im Leichtermachen der Knochen bestehe;-daß
sich noch ein unbemerkter Nervencanal am Vorhofe findet, der aus einer dem übrigen Labyrinthe völlig
gleichen Schaale gebildet wird;-daß die Nahte
am Schede! mit den Knorpelscheibchen zwischen den Mittelsiücken und Endstückchen der langen Knochen Übereinkommen, und, da fie Knorpelschcibchen enthalten, auf gleiche Art, wie die langen Knochen
wachsen; --daß die Knochenerde sogar durch
sauer gewordene Menschenmilch aufgelößt, und dadurch der Knochen erweicht werde; — — daß die Knochen, wenn fie vorgängig in Sauren erweicht und abgespült worden find, im Wasser verfaulen; —