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nicht ganz übergangen werden können; theils, weil dieses Werk doch hauptsächlich^ für Aerzte bestimmt ist; theils, weil die Einrichtung, Kraft und wahre Beschaffenheit unserö Körpers oft durch kranke Abweichungen vom natürlichen Zustande erst deutlich erkannt wird.
Von der Thierzergliedernngskunde ist nur sehr weniges, nur so viel angebracht worden, als zur Erklärung des menschlichen Baues, oder zur Erläuterung eines physiologischen SaßeS unentbehrlich schien; theils, weil die Menge von Sachen ohnehin groß ist; theils, weil an sich das fast gränzenlose Fach der Thierzergliederungskunde noch sehr unvollkommen ist; rheils, weil Schlüsse von Thieren nur mir äußerster Vorsicht auf den Menschen angewendet werden dürfen; theils, weil ich zunächst praktischen Aerzten mißlich seyn wollte. Mangel an Liebhaberei) oder Unwissenheit werden mir wenigstens diejenigen nicht Schuld geben, denen es bekannt ist, daß ich nicht nur die größten Männer in diesem Fache, Blumenbach und Campern, zu Lehrmeistern und Freunden hatte, sondern daß ich selbst so glücklich war, die seltensten Thiere, Affen von allen Arten, Cameele, Elephanten, Leoparden, u. s. w. zu zergliedern, und die merkwürdigsten Stücke davon aufzuheben.
Offenbare, längst anerkannte, Jrrthümcr habe ich mir nicht erlaubt, nochmals aufzustellen, und