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§. 20 .
Das Vorkommen der fossilen Reste dieser fliegenden Säuge-
thiere in einer Gegend, wo man sonst fast nur lauter Reste von Geschöpfen antrifft, welche im Meere leben, nämlich Seefische, Krebse und andere Meer-Insekten, Sepien, Asterien, Seemuscheln u. S. f. leitet ungezwungen auf die Vermuthung, dafs unsere Ornitho- cephali am Meeresgestade lebten, und sich, wie ich schon im 3a. §. meiner vorigen Abhandlung angab, von Insekten nährten.
§• 2i.
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Für die wissenschaftliche Naturkunde wird aber dieser neue Fund um so schätzbarer, als man durch ihn nicht nur das wichtigste Desideratum an dem bis jetzt in seiner Art einzigen, schönen Stücke in unserer akademischen Sammlung, nämlich den mangelhaf
ten Finger des rechten Flügels, so wie den gänzlichen Mangel aller drey kurzen Finger des linken Flügels auf die erfreulichste Weise
mit Zuverlässigkeit zu ersetzen vermag, sondern er überdiefs sogar noch ein seit Jahrtausenden untergegangnes Thiergeschlecht gleichsam aus seinem Grabe hervorgezaubert darstellt, und somit eine eben so neue als merkwürdige Thiergestaltung kennen lehrt.
§. 22 .
Um so wünschenswerter bleibt es also, dafs Besitzer ähnlicher Gerippe, oder wenigstens hieher gehöriger Bruchstücke, von solchen öffentliche Nachricht gäben, um dadurch die Untersuchung dieses wissenschaftlichen Gegenstandes zu vollenden.
Senckenb. med, Institut.